Erfahrungsberichte – Martin Pirthauer – RLE mit trifocale linsen

Sofort wieder, eine Investition für’s restliche Leben
Mein erstes Auge wurde am 6.2.2018 und mein zweites Auge 8.2.2018 operiert, mit Trifokallinsen von Alcon.
Beide OP’s waren absolut schmerzfrei, auch nach der Wirkung der Betäubungstropfen.

Der Service war einwandfrei, bei beiden Augen war Helena, meine Dolmetscherin anwesend, auch im OP-Saal damit bei Fragen oder Anweisungen keine Verständigungsprobleme aufkommen.

Am Morgen nach der ersten Auge-OP entfernte ich im Bad langsam mein Augenpflaster und konnte sofort das Kleingedruckte auf dem Deoroller und den mitgegeben Augentropfen lesen. Ich konnte mich nach ca. 7 Jahren ständig stärker werdender Lesebrille gar nicht mehr daran erinnern das man so etwas Kleines überhaupt lesen kann.

Natürlich sieht man nicht gleich in allen Distanzen so gut, alles was über 3-5 Meter hinaus ging wurde leicht unscharf und als ich zwei Tage später zur OP meines zweiten Auges ging hatte ich schon gewisse Zweifel ob der Fernbereich je wieder so gut sein wird wie vor der OP.

Aber ich hatte auch alle Berichte über die Dauer bis zum Erreichen der vollen Sehkraft gelesen und hoffte das es bei mir genauso ist, schließlich braucht man auch bei jeder anderen OP eine gewisse Genesungszeit bis man wieder uneingeschränkt gehen, heben oder sonst was kann.

Nach ca. 2 Wochen war von heute auf morgen der Fernbereich plötzlich scharf, allerdings mit tageweisen Schwankungen und auch der Mittelbereich (Bildschirmdistanz) wurde noch besser.

Für mich persönlich ist die Ferndistanz die wichtigste, auch wenn mich die Lesebrille wahnsinnig aufregte, da für die unterschiedlichen Tätigkeiten jedes mal eine andere Stärke notwendig war (mit Gleitsichtbrille kam ich nicht zurecht).

Fast alles was sich im normalen Alltag abspielt liegt in der Ferne und was sich im Nah- oder Mittelbereich abspielt kann man durch eine Verringerung der Distanz von 10 – 20 cm, also durch Heranführen zum Kopf, ausgleichen. Wichtig ist für mich nur das man eben keine Lese- oder Bildschirmbrille braucht und auch beim Autofahren die Bedienelemente wieder ablesen kann.

Jetzt nach 3 Wochen bin ich bereits sehr zufrieden, bin mir sicher das sich alles noch besser einpendelt und vertraue darauf das ich mein restliches Leben (bin jetzt 55 Jahre) absolut gar keine Brille mehr brauche.

Ach ja, war nach ca. 1 Woche zur Kontrolle bei einer Augenärztin vor Ort, die mich darauf hingewiesen hat, dass ich gar keine Brille mehr tragen darf, da mein Gehirn sich sonst nicht auf die Linsen einstellen kann und der Lernprozess falsch verläuft.
Ich hatte nämlich bei PC-Arbeiten (hier ermüden die Augen am Anfang sehr schnell) zur Erleichterung eine leichte Sehbrille aufgesetzt, das Bild wurde dadurch zwar nicht schärfer aber eben größer, was es mir eben leichter machte.
Kaum hatte ich diesen Rat befolgt verbesserte sich also mein Fernbereich sprunghaft.

Ich habe in meinem ganzen Leben bestimmt noch nie die Augen so oft miteinander verglichen wie die letzten 3 Wochen und auch hier ist zu sagen, dass ein Auge etwas besser im Nah- und das andere eben im Fernbereich ist, was mit Sicherheit auch davor so war, mir aber eben nie aufgefallen ist.

Was meine Frau sich seit der 2. Woche regelmäßig anhören muß:
“Wahnsinn, es ist so super wann man wieder alles ohne Brille sehen kann”!

Martin Pirthauer, Deutschland
Sat, 2. March 2019
Reviews – Martin Pirthauer – RLE mit trifocale linsen

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